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Kabel-DSL - die sichere und schnelle Breitbant-Internet-Verbindung
Kabel-DSL wird heute so gut wie in ganz Deutschland angeboten!
Auch übers TV-Kabelnetz ist heute ein breitbandiger Highspeed-Internet-Zugang
möglich.
Gerade nach dem Boom und die Nachfrage des Breitband-Internets durch die
DSL-Provider haben auch die großen Kabel-Provider Kabel-Deutschland,
Kabel-BW und Unitymedia
(ursprünglich Ish und Iasy aus Hessen und Nordrhein-Westfalen) ihre
Netze aufgerüstet. Das vorhandene TV-Kabelnetz musste dabei technisch
so umgerüstet werden, dass das Netz auch rückkanalfähig wird,
denn - wie auch bei der Satellitentechnik - fehlte es dem TV-Netz an einem
Rückkanal, mit dem sich Daten senden ließen. Zwischenzeitlich
bieten die Kabel-Provider, wie auch die DSL-Provider Komplettpakete bestehend
aus einem Internet-Zugang, Telefonanschluss sowie die dazugehörigen
Zugangstarife (Flatrate)
fürs uneingeschränktes Surfen im Internet und Telefonate ins deutsche
Festnetz. Als weitere Leistung haben die Kabel-Provider gegenüber den
DSL-Providern Digital TV im Angebot, doch auch hier rüsten die DSL-Provider nach. Die
Lösung bei der Konkurrenz heißt VDSL und wird ebenfalls über
Glasfaserleitungen realisiert.
Die Kabel-TV-Netze gehörten ursprünglich der Deutschen Post.
Während der Privatisierung um die Jahrtausendwende wurde die Deutsche
Telekom geschaffen und die Telekom hatte nach den Vorgaben der Wettbewerbshüter
entweder das Kupfer-Kabel-Netz (Telefon, ISDN und DSL) zu verkaufen oder
das alternative TV-Kabel-Netz. Die Telekom hat sich seinerzeit für
die DSL-Technik entschieden und so wurden die Kabelnetze (Netzebenen 2
und 3) veräußert. Zwischenzeitlich hat sich herausgestellt,
dass die Kabel-Netze aufgrund ihrer physikalischen Gegebenheiten gegenüber
DSL und Kupferkabel wesentlich effizienter sind. Während die Breitband-Geschwindigkeit
bei VDSL im Jahre 2010 bei maximal 50 Megabit/s lag, wurden im Kabelnetz
bereits Geschwindigkeiten von bis zu 200 MBit/s gemessen.
Das breitbandige Kabelnetz ist in vier Netzebenen unterteilt.
Auf der Netzebene 1 erfolgt die überregionale Verteilung von den
Rundfunk- und TV-Studios über Satelliten bis zu den Schaltstationen
des Betreibers der nach gelagerten Ebenen. Zumeist ist das (noch) die
Telekom. Netzebene 2 ist das eigentliche regionale Netz. Netzebene 3 regelt
die Verteilung der Daten bis zum Übergabepunkt in den Wohnhäusern.
Die Netzebene 4 schließlich sichert die Verteilung im Haus zu den
einzelnen Wohneinheiten. Auf Netzebene 4 gibt es in Deutschland etwa 4000
Betreiber, darunter vornehmlich Wohnungsunternehmen und -baugesellschaften.
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