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DSL als Breitband-Internet bietet Geschwindigkeiten im MBit-Bereich
DSL ist eine Technologie, die Anfang dieses Jahrtausends eingeführt
wurde und quasi eine Konkurrenz zu den ISDN-Verbindungen darstellen sollte.
Sowohl DSL als auch ISDN sind digitale Übertragungstechniken, die
beide über die Kupferkabel der ehemaligen Telefonleitungen realisiert
werden. Allerdings sollte ISDN eher die Telefongespräche digital
übertragen, während DSL eigentlich ausschließlich für
die Übertragung der Internet-Daten vorgesehen war.
In den Anfängen des Internets hat man noch auf ISDN zur Übermittlung
der Internet-Daten zurückgegriffen. ISDN übermittelt die Daten
allerdings nur mit einer Maximalgeschwindigkeit von bis zu 64 KBit/s,
wenn zwei Kanäle zeitgleich genutzt werden, steht eine Maximalgeschwindigkeit
von bis zu 128 KBit/s (also das Doppelte) zur Verfügung.
DSL hingegen konnte bereits bei der Einführung Übertragungsraten
von bis zu 768 KBit/s bewältigen. Lag der letzte Übergabepunkt
für DSL allerdings sehr weit entfernt, sprach die Telekom von DSL
Light und die verfügbaren Übertragungsraten reduzierten sich
auf etwa 384 KBit/s.
Da DSL die Kupferkabel der herkömmlichen
Telefonleitungen nutzt sind viele Endverbraucher der Meinung, DSL
sei quasi das Telefonnetz und wenn man den Rechner angeschaltet hat, könne
man nicht telefonieren. An dieser Stelle sei gesagt, DSL ist ...n i c
h t... von einem Analog- oder ISDN-Anschluss abhängig. Es werden
verschiedene Standards genutzt, wenn Sie so wollen, verschiedene Kanäle
innerhalb der Kupferleitung. Die DSL-Signale können ohne Zwischenverstärker
lediglich über eine Strecke von zwei bis fünf Kilometer übertragen
werden. Je weiter die Abnahmestelle entfernt ist, je schwächer wird
das DSL-Signal.
Zwischenzeitlich (Stand 2010) sind wesentlich höhere Geschwindigkeiten
über DSL möglich als noch im Jahre 2000. Je nach DSL-Technik
liegen die Geschwindigkeiten zwischen 1000 und 16000 KBit/s. Über
VDSL
werden sogar über 50000 KBit/s geboten; VDSL nutzt allerdings überwiegend
Glasfaserleitungen.
Preislich hat sich ebenfalls sehr viel getan. Wurden die DSL-Leitungen
in den Anfängen ausschließlich in Kombination mit einer Telefonleitung,
oder besser gesagt einer Telefonverbindung, verkauft, so kann der Endverbraucher
heute ausschließlich DSL buchen. Die herkömmliche Telefonverbindung
braucht der Kunde nicht mehr, telefoniert wird über die DSL-Leitung
mittels Voice-over-IP, also Internet-Telefonie. Hierdurch entfällt
die leidige Telefon-Grundgebühr von immerhin monatlich zwischen 15,00
Euro und 25,00 Euro. Ein DSL-Komplett-Anschluss mit DSL, Telefon und die
dazugehörigen Flatrates, sind heute bereits weit unter 30,00 Euro
monatlich zu haben. Bei DSL-Tarife.de beispielsweise finden Sie eigentlich sämtliche
DSL- und Kabel-Provider, die derzeit (Stand 2010) interessante Komplett-Pakete
vermarkten.
Die
DSL-Komplettpakete und die dort angebotenen Service-Dienstleistungen haben
sich zudem erheblich ausgeweitet. Die meisten namhaften DSL-Provider bieten
ihren Kunden nicht nur eine gratis-Handy-Flatrate für Telefonate
innerhalb der Provider-Community, sie bieten dem Kunden auch eine befristete
UMTS-Daten-Flatrate an, damit der jeweilige Neukunde mit Eingang der DSL-Bestätigung
auch sofort einen Zugang ins Internet hat. Im Handy Shop von www.handy2day.de
beispielsweise finden Sie verschiedene Angebotsvarianten von Vodafone
DSL und Vodafone Mobilfunk.
Immer noch wird DSL überwiegend als asymmetrisches DSL angeboten.
Das heißt, die Download-Raten sind wesentlich höher als die
Upload-Raten. Oft nennt man diese Übertragungsart dann auch ADSL
für Asymmetrisch. Sind die Download- und Upload-Geschwindigkeiten
gleich, so spricht man von SDSL oder auch Symmetrisches DSL. Diese Verbindungen
sind aber wesentlich teurer und werden zumeist von Business-Kunden (also
Firmen) genutzt. Zu SDSL-Paketen werden zumeist auch feste IP-Adressen
vergeben.
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